Neubau für Dresdner Zentrum für Regenerative Therapien

Die Wissenschaftler des Dresdner Zentrums für Regenerative Therapien (kurz CRDT) sind am Mittwoch in ein eigenes Haus gezogen. Der Bau kostete rund 50 Millionen Euro und kann etwa 400 Angestellte unterbringen. +++

In dem modernen Neubau können die bisher 270 Mitarbeiter nun unter besseren Voraussetzungen die Selbstheilungskräfte des menschlichen Körpers untersuchen.

Bisher waren die Forscher auf verschiedene Gebäude des sogenannten Dresdner Bio-Campus‘ verteilt. Bei der feierlichen Einweihung des 50 Millionen – Neubaus war neben Ministerpräsident Tillich und Wissenschaftsministerin Schorlemer auch der Profi der Selbstheilung zu Gast.

Der Axolotl, oder mexikanischer Schwanzlurch. Ein Axolotl kann seine Gliedmaßen, Schwanz, Rückenmark, ja sogar Augen und Kiefer wiederherstellen und ist das wohl exotischste Forschungsobjekt des CRDT.

Das Zentrum entwickelt neuartige Therapien für bisher unheilbare Krankheiten wie Diabetes, Demenz oder diverse Blutkrankheiten. Marius Adam ist Gruppenleiter am CRDT und erforscht Netzhauterkrankungen wie den grauen oder grünen Star.

Das CRDT ist das einzige Forschungszentrum Ostdeutschlands, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt wird.

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