Neubau für Trinkwasserpumpwerk in Dresden Gorbitz gestartet

In Dresden Gorbitz ist vergangene Woche mit dem Bau eines neuen Trinkwasserpumpwerkes begonnen wurden.+++

Wie die DREWAG – Stadtwerke Dresden GmbH mitteilt, wurde mit dem Bau des neuen Trinkwasserpumpwerkes Gorbitz in der Braunsdorfer Straße in der vergangenen Woche begonnen.

Nachdem erste Planungen und ein Baubeginn im Juli 2008 Probleme mit dem Baugrund mit sich brachten, machte sich eine andere technische Lösung für die Bauwerksgründung erforderlich.
Es folgten Variantenuntersuchungen, erneute Bau- und Hydrologiegutachten und Überarbeitungen der Planung.

Ende 2010 konnte die überarbeitete Planung bei den Ämtern und Behörden eingereicht werden. Diese veränderte Planung beinhaltet im Wesentlichen die Gründung auf Bohrpfählen, die die Bodenplatte tragen, die Maße des Gebäudes wurden in etwa übernommen, die Anpassung der Dachform sowie die Einbindung des Gebäudes in die Umgebung in Absprache mit dem Bauordnungsamt angepasst.
Parallel dazu informierte die DREWAG die Eisenbahner – Wohnungsgesellschaft Dresden eG zur Gestaltung und zum Bauablauf.

Das neue Pumpwerk in Gorbitz wurde nötig, weil die westliche Ableitung des Wasserwerkes Coschütz dringend saniert werden muss. Um die Wasserversorgung dennoch zu gewährleisten, mussten Ersatzkapazitäten im DREWAG-Netz erschlossen werden – und dies ist nur durch eine Kombination aus Rohrleitungs- und Pumpwerksneubau zu machen.

Im Inneren wird das Pumpwerk mit vier Pumpen und fünf Druckstoßdämpfungskesseln ausgestattet. Von außen wird es durch den künstlerischen Entwurf des Dresdner Graffiti-Künstlers Helmut Zschiesche und die damit verbundene dezente Farbgebung kaum als Pumpwerk zu erkennen sein. 

Zeitlicher Ablauf:

– Rohbaufertigstellung Ende 2011
– Innenausbau I. Quartal 2012
– Inbetriebnahme II. Quartal 2012
– Restarbeiten Außenanlage II. Quartal 2012

Die DREWAG bittet alle betroffenen Anwohner um Verständnis für die Baustellengeräusche, den zusätzlichen Straßenverkehr durch Baufahrzeuge und durch das Park- und Halteverbot in diesem Bereich.

Die DREWAG investiert rund 1,7 Mio. EUR in den Bau des Trinkwasserpumpwerkes.   

Quelle: DREWAG

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