Neue Asylunterkunft in Paunsdorf

Am Montagabend informierte die Stadt Leipzig über das Vorhaben zur geplanten Notunterkunft in der Riesaer Straße 100. Die Stadt plant dort einen befristeten Standort für die Unterbringung von Flüchtlingen anzumieten. +++

Am Montagabend informierte die Stadt Leipzig über das Vorhaben zur geplanten Notunterkunft in der Riesaerstr. 100. Die Stadt plant dort einen befristeten Standort für die Unterbringung von Flüchtlingen anzumieten. Zur Informationsveranstaltung waren rund 50 Anwohner und besorgte Leipziger gekommen. Bei der angeregten Diskussion kam vor allem das Thema Sicherheit rund um die Notunterkunft mehrfach auf. So wird z.B. befürchtet, das bei einem Zwischenfall die Polizeikräfte nicht in angemessener Zeit vor Ort wären. Das ehemalige Bürogebäude in der Riesaer Straße 100 wird durch den Eigentümer zu Wohneinheiten umgestaltet. Die Stadt beabsichtigt, das Gebäude für eine Dauer von 3 Jahren anzumieten, um dort bis zu 200 Flüchtlingen eine vorübergehende Unterkunft zu bieten. Bei den Bürger stößt das Vorhaben auf geteilte Meinungen. Die Flüchtlinge, die größtenteils aus dem Kriegsgebiet Syrien stammen, suchen Schutz in Deutschland. Um die Asylbewerber in Leipzig zu unterstützen, gibt es das Patenschaftsprogramm „Ankommen in Leipzig“. Der Flüchtlingsrat Leipzig e.V. ist Projektträger und für die Koordination und Umsetzung verantwortlich. Aber nicht nur durch das Programm kann man helfen: Die ersten 60 Flüchtlinge und künftigen Bewohner der Riesaer Straße werden Ende des Jahres erwartet. Im kommenden Jahr wird die Kapazität schrittweise auf 200 Plätze erweitert.