Neue Aufgaben für die Kommissare auf vier Pfoten

Das Justizministerium setzt Rauschgiftspürhunde nun auch bei der Schwarzgeldsuche ein.

Der belgische Schäferhund Bela aus der JVA Zeithain und der Pinscher Vico aus der JVA Torgau suchen und finden Rauschgift im Gelände, in Räumen, Fahrzeugen und an Gegenständen.

Ab dem 1. April 2009 kommt ein neues Aufgabengebiet außerhalb der Gefängnisse dazu: Die Ausbilder der Hunde haben festgestellt, dass diese nicht nur bei Drogen, sondern auch auf Geldscheine anschlagen, soweit sie aus Straftaten stammen. Wissenschaftliche Untersuchungen des Kriminologischen Dienstes haben ergeben, dass besonders Schwarzgeld oft einen fauligen Geruch aufweist, den die Schnüffler auf vier Pfoten erkennen. Diesen Umstand macht sich die sächsische Justiz jetzt bei der Suche nach am Fiskus vorbei geschleusten Geldbeträgen zu Nutze.

Justizminister Geert Mackenroth: „Straftäter tarnen ihre Beute nicht nur in Steueroasen oder hinter verschachtelten Firmenbeteiligungen. Oft verstecken sie das erbeutete Bargeld auch einfach in ihren Häusern, Wohnungen oder Gartensparten, bis vermeintlich „Gras über die Sache gewachsen ist“. Hier setzen unsere neuen Schwarzgeldspürhunde an. Sie haben den richtigen Riecher – da hilft die gründlichste Geldwäsche wenig. Sie können kleinste Anhaftungen von Straftaten an dem Schwarzgeld erschnüffeln. Die Sächsische Justiz stellt so einmal mehr ihre Kreativität und Innovationsfähigkeit unter Beweis.“

Quelle: Sächsisches Justizministerium

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