Neue Ausbildung bei der Landeshauptstadt

Dresden - Erstmals bietet die Landeshauptstadt eine Ausbildung für Vermessungsoberinspektorenanwärter an. Bis 30. April 2018 können sich Absolventen der Studienrichtungen Vermessung oder Geoinformation bewerben. Nach der Ausbildung gibt es gute Chancen, bei der Stadt Dresden eingestellt zu werden.

Dresden wächst – Wohnen und Bildung besitzen für die Landeshauptstadt Dresden eine hohe Priorität. Das heißt, Grundstücke für Wohnungsbau, Kindertagesstätten, Schulen, Radwege, aber auch Flächen für Wirtschaftsstandorte oder Ausgleichsmaßnahmen müssen zur Verfügung gestellt werden. Die Nachfrage stellt die Stadtverwaltung vor große Herausforderungen. Das Amt für Geodaten und Kataster erfüllt mit seinen rund 125 Mitarbeitern dabei eine Vielzahl von Fachaufgaben in der Geoinformation, dem Liegenschaftskataster, der Grundstückswertermittlung, der Bodenordnung und der Geodatenerfassung.
Seit 1993 wurden im Amt 57 junge Menschen erfolgreich zum Vermessungstechniker beziehungsweise zur Vermessungstechnikerin ausgebildet.

© Landeshauptstadt Dresden

Heute sind davon 25 im Amt beschäftigt, sie leisten in verschiedenen Sachgebieten wertvolle Arbeit. Um auch in Zukunft den Bedarf an qualifizierten Fachkräften decken zu können, müssen vor allem auch jüngere Ingenieure eingestellt werden. Im Rahmen einer Ausbildungsoffensive der Landeshauptstadt Dresden wurden zwei Ausbildungsstellen für Vermessungsoberinspektorenanwärter geschaffen. Absolventen von Hochschul- und Bachelor-Studiengängen erhalten dabei eine 18-monatige Zusatzqualifikation für das amtliche Vermessungswesen.

Die verschiedenen Ausbildungsabschnitte werden im Amt selbst, aber auch beim Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen als Ausbildungsbehörde, an der Verwaltungshochschule Meißen, der Landesdirektion Sachsen und in anderen Behörden absolviert. Die Ausbildung beginnt ab 1. November 2018. Die Ausschreibung sowie nähere Informationen gibt es hier.