Neue Bettenstation und Brustschmerzeinheit am Klinikum St. Georg

Am Klinikum St. Georg wird im Rahmen der Vervollkommnung und Weiterentwicklung der Notfallaufnahme ein weiterer Schritt getan. Ab dem 22.08.2011 steht eine der Notaufnahme zugehörige Bettenstation für die optimierte Patientenversorgung zur Verfügung. +++

Die Zentrale interdisziplinäre Notaufnahme behandelt Patienten mit allen Krankheitsschweregraden, vom Kopfschmerz bis zur Reanimation vom eingewachsenen Fußnagel bis zum Polytrauma.

Oftmals besteht die Schwierigkeit, dass bei einem Patienten die ursächliche Krankheit nicht von vornherein klar auf der Hand liegt und erst Zeit raubende und für den Patienten nicht immer angenehme Untersuchungen durchgeführt werden müssen, bis feststeht, in welche der spezialisierten Fachabteilung der Patient aufgenommen werden muss.
Diese Patientengruppe kann auf der jetzt geschaffenen Notfallstation effektiver und schonender versorgt werden. „Die Patienten werden innerhalb von 24 Stunden entweder in eine spezialisierte Fachabteilung verlegt oder nach Hause entlassen.
Die Therapie kann dabei ohne Zeitverzug, im Sinne eines sogenannten fast-track-Modells, schon auf dieser Station unverzüglich beginnen.“, so Dr. Stefanie Hanschke, Chefärztin der Zentralen interdisziplinären Notaufnahme.

Im September 2011 vollzieht das Klinikum St. Georg in der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin unter Chefarzt Professor Hartmann mit der Eröffnung einer Brustschmerzeinheit („Chest-Pain-Unit“) eine weitere Innovation hin zu optimaler Versorgungsqualität.

Der akute Myokardinfarkt ist seit Jahrzehnten in Deutschland und den Industrienationen die mit Abstand führende Todesursache. Auch andere Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzschwäche und Rhythmusstörungen werden häufig in der Notaufnahme vorgestellt.