Neue Brückenvorschläge bringen Bewegung ins Spiel

Am 28. April haben sich Architekten, Verkehrsplaner sowie Vertreter der Stadtratsfraktionen zur Perspektivwerkstatt getroffen.

Ziel war es eine Brücke zu finden, die sowohl welterbeverträglich als auch den Bürgerentscheid umsetzt. Jetzt gibt es zwei Favoriten, aber gibt es auch eine neue Brücke?

Die Architektenbüros Schlaich Bergermann aus Stuttgart und Werner Sobek ebenfalls aus Stuttgart haben mit ihren Brückenentwürfen ein Gremium aus Gutachtern überzeugt.

Beide Brücken schlanker als der ursprüngliche Entwurf, grazil in ihrer Erscheinung, wie Baubürgermeister Herbert Feßenmayr die Brücken beschreibt.

Welche der beiden Studien der UNESCO auf ihrer nächsten Sitzung Ende Juni in Neuseeland vorgestellt werden sollen, wird der Stadtrat morgen entscheiden.

Fraglich ist bei der „Brückensucherei“, ob die neue und vielleicht welterbeverträgliche Brücke überhaupt gebaut werden kann. Denn das hängt davon ab, ob diese Alternative in das alte Planfeststellungsverfahren passt und damit keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Die FDP und die CDU im Stadtrat stehen den Neuentwürfen ablehnend gegenüber.

Auch die Frage nach dem Planfestungsverfahren bleibt für die Brückenbefürworter nach wie vor unbeantwortet. Denn hier ist die Frage, wer dafür die Gelder zur Verfügung stellt.

Zwei Drittel der Gesamtbaubkosten trägt das Land. Für eine mögliche Neuplanung wäre dann die Stadt verantwortlich. Darüber wolle man sich aber zum derzeitigen Moment nicht äußern.

Erst einmal müsse die UNESCO auf den Brückeneuvorschlage mit einem positiven Votum reagieren, dann könne man weiter planen, so die Stadt.

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