Neue Debattenkultur bei „Wir sind Deutschland“?

Die aus dem vogtländischen Plauen stammende Bewegung „Wir sind Deutschland“ hat am Sonntag ihre erste Veranstaltung in Dresden angekündigt.+++

Nach dem Plauener Konzept soll jede Meinung die Chance haben gehört zu werden, solange diese nicht beleidigend ist oder Hetze darstellt, erklären die Dresdner Organisatoren.

Interview im Video mit Jana Witschetzky, Organisatorin
Alexander Quindt, Organisator

 
Vier Redebeiträge wurden für die Veranstaltung am Sonntag angenommen. Wer sie eingereicht hat, wollte der Wahldresdner Alexander Quindt vorab nicht sagen. Mögliche Themen seien eine Asylreform, Freihandel, mehr direkte Demokratie und friedliche Zusammenarbeit mit Russland.
 
Zu Pegida, die montäglich oft mehrere Tausend Menschen mobilisiert, sagt Qindt es gäbe keine Berührungspunkte.

Angemeldet ist die Kundgebung von Wir sind Deutschland für 2000 Menschen. Wie viele kommen und ob es einen sachliche Diskussion geben wird, wie es sich die Organisatoren wünschen, zeigt sich am Sonntag, 15 Uhr auf dem Dresdner Theaterplatz.