Neue Gebühren für Asylbewerberunterbringung in Dresden

Dresden – Der Dresdner Stadtrat hat die Gebühren für die Unterbringung von Asylbewerbern neu festgeschrieben.

Durch einen kurzfristigen Änderungsantrag der Linksfraktion, wonach arbeitenden Asylbewerbern die Wahl des Wohnsitzes freigestellt werden sollte, lief die Debatte jedoch aus dem Ruder. So warf CDU-Stadträtin Angelika Malberg den Linken eine verantwortungslose Politik vor. Auch der Kooperationspartner SPD stellte sich auf die Seite der CDU. So erklärte Vincent Drews, dass der Vorschlag der Linken in Dresden ohnehin schon praktiziert werde. Laut der neu beschlossenen Gebührensatzung soll jeder Asylbewerber künftig monatlich 310 Euro für einen Platz in einer Wohnung und 220 Euro für einen Heimplatz zahlen.