Neue Kindergartenplätze in Deutschlands größtem Schreberheim

Leipzig – 180 Kinder sollen einmal im größten Schreberheim Deutschlands  einen Platz finden. Durch den Umbau und eine Sanierung will die Leipziger Kinderstiftung eine Lehr- und Konsultationskita schaffen. 

Anfang der 1930er Jahre gebaut, entwickelte sich über Jahrzehnte lang das Vereinshaus des Schrebervereins Ostvorstadt zum Lebensmittelpunkt des ganzen Viertels. 
Seit Anfang der 2000er konnte für das knapp 2.000 qm-große Areal keine beständige Nachnutzung gefunden werden. Das hat mit den Jahren auch an der Bausubstanz genagt. 
Durch den Umbau und eine Sanierung will die Leipziger Kinderstiftung eine Lehr- und Konsultationskita schaffen. 
Alexander Malios von der Leipziger Kinderstiftung sieht in dem Projekt eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten
Neben der Nähe zur Natur wird durch den Umbau des leerstehenden Gebäudes auch bestehende Bausubstanz wieder nutzbar gemacht.
Zudem sollen in der ersten Lehr- und Konsultationskita Sachsens zukünftige Erzieherinnen und Erzieher an den Beruf herangeführt werden, weiß Sozialbürgermeister Thomas Fabian.
Das Projekt in der Holsteinstraße soll im vierten Quartal 2019 abgeschlossen sein und rund 3,5 Millionen Euro kosten. Mit den 120 Kindergartenplätzen und 60 Krippenplätzen kann so der angespannten Kita-Plätze-Lage in Leipzig wieder etwas Abhilfe geschaffen werden.