Neue Melde- und Beratungsstelle Antisemitismus

Sachsen - Im neuen Jahr wird es eine Melde- und Beratungsstelle Antisemitismus Sachsen mit Hauptsitz in Dresden geben. Das Projekt zur Unterstützung von Betroffenen von Antisemitismus soll im März 2022 offiziell starten. 

Im neuen Jahr startet die Melde- und Beratungsstelle Antisemitismus Sachsen. Laut Kultusminister Piwarz soll sie dem Schutz und der Unterstützung von Opfern von Antisemitismus dienen. Es gäbe nach wie vor eine Vielzahl antisemitischer Vorfälle, die zum Teil im Dunkeln bleiben würde. So würden Vorfälle aus verschiedenen Gründen nicht gemeldet oder statistisch nicht erfasst werden, wenn sie strafrechtlich nicht relevant sind, meint Piwarz. Mit der Melde- und Beratungsstelle soll es nun eine direkte Anlaufstelle für Betroffene in Sachsen geben, bei der sie professionelle Unterstützung erhalten. Gleichzeitig soll die Meldestelle dazu dienen, antisemitische Vorfälle jeder Art zu dokumentieren. Ihren Hauptsitz wird sie in Dresden haben. Nach der Aufbauphase sollen die beiden Projekte in ganz Sachsen erreichbar gemacht werden. Träger ist der OFEK e.V. - Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung.

Mehr dazu unter: https://ofek-beratung.de/about

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