Neue Preise im VVO

Ab dem 1. November 2009 treten die neuen Änderungen bei den Preisen der VVO in Kraft. Hier erfahren Sie mehr!

Ungenutzte Fahrausweise können bis Ende März umgetauscht werden ·      
Fahrpreise steigen durchschnittlich um 3,9 Prozent ·      
Umsteigen auf Bus & Bahn bleibt attraktiv ·      
Verkehrsunternehmen haben höhere Ausgaben

Von Sonntag an gelten im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) neue Preise. Um durchschnittlich 3,9 Prozent wird der Preis beim Großteil des Ticketsortiments angepasst. Im nationalen Vergleich liegt das Preisniveau im VVO dennoch weiterhin im Mittelfeld und das Umsteigen auf Bus und Bahn bleibt attraktiv. In Dresden zahlt der Inhaber einer Abo-Monatskarte für einen Tag mit Bus und Bahn 1,33 EUR, etwa soviel wie für einen Liter Benzin. Damit alle Kunden die Chance haben, sich auf die Veränderungen einzustellen und Tickets zum alten Preis abzufahren, bieten die Übergangsregelungen genügend Zeit.

Jahreskarten für 2009 und Fahrausweise, deren Preise sich nicht ändern, gelten unverändert weiter. Monats- und Wochenkarten zum alten Preis müssen spätestens am 31. Oktober 2009 entwertet werden. Wer noch eine 4er-Karte im Portemonnaie hat, muss mindestens einen Abschnitt vor dem 1. November abstempeln. Dann kann diese noch bis zum 31. Januar 2010 abgefahren werden. In allen Servicezentren der Partnerverkehrsunternehmen sowie in der VVO-Mobilitätszentrale besteht zudem bis Ende März des kommenden Jahres die Möglichkeit ungenutzte Tickets zum alten Preis umzutauschen, indem der Kunde die Differenz zahlt.

Die Änderung wurde im September dieses Jahres von der Zweckverbandsversammlung des VVO beschlossen und bekannt gegeben. Um den Fahrgästen weiterhin einen zuverlässigen, attraktiven und modernen Nahverkehr bieten zu können, ist die Tarifanpassung notwendig. Bei den Unternehmen stiegen aufgrund höherer Stahlpreise die Ausgaben für Instandhaltung. Investitionen werden nicht mehr in der Höhe vom Freistaat Sachen gefördert wie bisher. In Folge dessen ist ein höherer Anteil an Eigenmitteln notwendig, um in Fahrzeuge oder die Infrastruktur zu investieren. Relevant sind ebenso die Preiserhöhungen beim Fahrstrom: Hier schlagen Erhöhungen von 20 Prozent für die Partnerverkehrsunternehmen zu Buche.

Erstmals seit 2006 werden die Einzelfahrscheine teurer, der Einzelfahrausweis der Stufe 1 erhöht sich um zehn Cent auf 1,90 Euro. Des Weiteren erhöhen sich die Preise der Zeitkarten aller Preisstufen. Hierzu zählen Wochenkarten, Monats- und Abo-Monatskarten, 9-Uhr- und 9-Uhr-Abo-Monatskarten sowie Jahreskarten. So wird beispielsweise die Abo-Monatskarte für die Preisstufe A 1 (Tarifzone Dresden) um einen Euro teurer. Der Preis dafür beträgt dann 40,50 Euro statt bisher 39,50 Euro. Im Tageskartensegment werden Tageskarten, Familientageskarten und die verbundweit gültige Kleingruppenkarte um je 50 Cent erhöht, so dass diese nach wie vor ein äußerst attraktives Angebot für den öffentlichen Nahverkehr darstellen. Der VVO-Tarif gilt im öffentlichen Nahverkehr in der Landeshauptstadt Dresden sowie in den Landkreisen Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Meißen, im Landkreis Bautzen auf dem Gebiet des Altkreises Kamenz und Hoyerswerda. 

Im Folgenden finden Sie die Übergangsregelungen noch einmal im Überblick:
1.      Alle Fahrausweise, die preislich unverändert bleiben, können auch weiterhin verwendet werden.
2.      Jahreskarten 2009 gelten bis zum 1.01.2010 unverändert nach dem alten Preis.
3.      Monats- und Wochenkarten zum alten Preis können letztmalig am 31.10.2009 entwertet werden und gelten dann bis zum Ende ihrer zeitlichen Gültigkeit.
4.      Für die Abo-Kunden wird grundsätzlich der Monat November 2009 noch zum alten Preis berechnet. Für Abo-Kunden im Direktbezug über die Schulen wird der neue Preis bereits ab 1.11.2009 berechnet.
5.      Einzelfahrscheine und Tageskarten einschließlich Elbe-Labe-Tickets zum alten Preis können letztmalig am 31.10.2009 entwertet werden.
6.      4er-Karten der Preisstufen zum alten Preis können noch bis zum 31.01.2010 genutzt werden, wenn mindestens ein Abschnitt der 4er-Karte bis zum 31.10.2009 entwertet wurde.
7.      Nicht genutzte Fahrausweise zum alten Preis können nur mit Wertausgleich in allen Servicezentren der Partnerunternehmen im VVO umgetauscht werden. Die Umtauschmöglichkeit wird befristet bis 31.03.2010.

Die Mitarbeiter der VVO-Mobilitätszentrale sowie der Partnerverkehrsunternehmen informieren individuell alle Fahrgäste zum Thema Tarif und Fahrplan. Die Info-Hotline des VVO ist täglich unter der Nummer: 0180/22 66 22 66 (6 Cent pro Anruf aus dem dt. Festnetz) erreichbar.

Quelle: Verkehrsverbund Oberelbe
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