Neue Schwimmhalle Ost: Drei Entwürfe im Finale

Leipzig – Auf dem Otto-Runki-Platz im Leipziger Osten soll gebaut werden: Eine neue Sportschwimmhalle und ein Medizinisches Versorgungszentrum sind geplant. Drei Architekturbüros haben mit ihren Entwürfen das Finale eines Architekturwettbewerbs erreicht.

Insgesamt haben 14 Architekturbüros am Wettbewerb teilgenommen. Ab Freitag sind alle Ideen und Entwürfe für drei Wochen im Stadtbüro am Burgplatz ausgestellt. Die Jury bestand aus acht Fach- und sieben Sachpreisrichtern unter dem Vorsitz von Prof. Ing. Andreas Wolf (HTWK Leipzig). Sie entschieden sich für die Entwürfe der gmp Generalplanungsgesellschaft mbH (1. Preisträger, Berlin), der SERO Architekten (2. Preisträger, Leipzig) und des Büros Czerner Göttsch Architekten (3. Preisträger, Hamburg). "Wir sind guter Dinge, dass wir in den nun folgenden Verhandlungen mit den drei Finalisten am Ende die beste Lösung herausarbeiten und letztendlich realisieren können", sagt Joachim Helwing, Technischer Geschäftsführer der Leipziger Sportbäder.

© Leipzig Fernsehen
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Die Baupläne resultieren aus dem hohen Bedarf an Schwimmmöglichkeiten in Leipzig. Laut Heiko Rosenthal, Leipzigs Umweltbürgermeister, wird der Leipziger Osten "mit der neuen Sportschwimmhalle, fast 20 Jahre nach Schließung und Abriss des alten Ostbades, eine neue attraktive Anlaufstelle für Schwimmer und Wasserballer sowie zur individuellen Freizeitgestaltung erhalten." Das neue Sportbad soll drei Becken, dazugehörige Umkleiden, einen Athletikraum und einen Begegnungsraum erhalten. Das 25-Meter-Sportbecken soll sechs Bahnen bekommen und die Wassertiefe wird 1,80 Meter betragen. Außerdem ist ein Lehrschwimmbecken und ein Kinderbecken geplant.

"Der Wettbewerb hat zu guten Lösungen und vielversprechender architektonischer Qualität geführt, wir können mit den Entwürfen der Preisträger sehr zufrieden sein", so Bürgermeisterin für Stadtentwicklung und Bau, Dorothee Dubrau. Alle drei Finalisten sollen noch einmal Korrekturen und Änderungen vornehmen. Welcher Entwurf es schafft, wird im Juli entschieden.