Neue Sonderausstellung auf Schloss Burgk: Ewald Schönberg

Dresden - Die neue Sonderausstellung zu Ewald Schönberg auf Schloss Burgk in Freital widmet sich der Entdeckung von Leben und Werk Ewald Schönbergs. Der 1882 im erzgebirgischen Geising geborene Künstler war Autodidakt. Als Sohn der kargen Osterzgebirgslandschaft galt sein besonderes Interesse der heimatlichen Kammlandschaft um Altenberg und Zinnwald und den dort hart arbeitenden Menschen. Die Werke der Neuen Sachlichkeit sind bis 27.10. zu sehen.

In seinem Streben folgte er internationalen Vorbildern wie Ferdinand Hodler, Henri Rousseau und Albin Egger-Lienz. Auch mit seinem jüngeren Malerkollegen Curt Querner ist das Werk Schönbergs durchaus zu vergleichen. Mitte der zwanziger Jahre entwickelte sich mit der Neuen Sachlichkeit ein neues Stilgefühl. Dabei ist Schönberg dem rechten Flügel dieser Bewegung zuzurechnen. Mit seinen Gemälden, zum Beispiel „Zeitungsjunge“ oder „Scheuerfrau“, bediente er typische Sujets der Bewegung, ähnlich seinen Kollegen Conrad Felixmüller oder Alfred Fritzsche. Allerdings weist Schönbergs soziale Kritik weniger Härten auf. In seinen Arbeiten näherte er sich mehr Georg Schrimpf und Alexander Kanoldt als Otto Dix oder Georg Grosz. 1947 war Schönberg Mitglied der Künstlergruppe „Das Ufer“. Bereits 1949 verstarb der Künstler in Dresden.

Kontakt
Große Kreisstadt Freital, Städtische Sammlungen auf Schloss Burgk
Altburgk 61, 01705 Freital
Tel.: 0351 6491562
E-Mail: museum@freital.de
Internet: www.freital.de/museum

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag: 12.00 – 16.00 Uhr

Sonnabend, Sonntag und Feiertag: 10.00 – 17.00 Uhr
Montag: geschlossen