Neue Sonderforschungsbereiche für Sachsens Hochschulen bewilligt

Vier Sächsische Hochschulen erhalten die Bewilligung zur Einrichtung neuer Sonderforschungsbereiche (SFB). Dies beschloss der zuständige Bewilligungsausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft auf seiner Frühjahrssitzung in Bonn.

Die Technische Universität Dresden, die Technische Universität Bergakademie Freiberg und die Universität Leipzig können zum 1. Juli 2011 in einer ersten Förderperiode von vier Jahren ihre aufwendigen Forschungsvorhaben umsetzen.

„Es ist für mich eine große Freude, dass vier neue Sonderforschungsbereiche in Sachsen eingerichtet werden. Dieser große und wichtige Anreiz für unsere Hochschulen und Forschungseinrichtungen ist notwendig, um immer wieder neues Wissen entstehen zulassen. Denn ohne Grundlagenforschung kann es keine Innovationen geben und ohne Innovationen keine wirtschaftlichen Erfolg“, sagte heute die Sächsische Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer in Dresden.

Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgerichteten SFB sind auf die Dauer von bis zu zwölf Jahren angelegt und umfassen den Aufbau von Forschungseinrichtungen an Hochschulen. Deren Ziele sind neben der Förderung junger Nachwuchstalente auch die Profilbildung der beteiligten Hochschulen. Bereits am 13. Mai 2011 wurde ein Projekt der Technischen Universität Chemnitz zur Untersuchung von Kopplungsmöglichkeiten zwischen virtueller und realer sozialer Welten bewilligt.