Neue Start-ups bei VW

Dresden - Drei weitere Start-ups für das Gründer-Programm im „Future Mobility Incubator" der Gläsernen Manufaktur stehen fest. CarPay-Diem aus Luxemburg, Zouzoucar aus Frankreich und carVertical aus Litauen arbeiten ab September im Dresdner VW-Werk. 

Dort können die Start-ups mit Unterstützung von Volkswagen und der Wirtschaftsförderung der Stadt Dresden ihre Ideen zur Marktreife entwickeln. Damit ziehen mit der dritten Gründer-Klasse ausschließlich internationale Startups in die sächsische Landeshauptstadt.

14 internationale Teams präsentierten ihre Ideen zur Zukunft der Mobilität, drei davon überzeugten die achtköpfige Expertenjury bei den beiden Start-up-Pitches. Die drei Sieger entwickeln digitale Lösungen für das Ridepooling von Kindern, schnelles Bezahlen an Tankstellen und das Erfassen von Fahrzeughistorien.

© Volkswagen/Garda
© Volkswagen/Knoth

Zouzoucar aus Frankreich

Das Start-up entwickelt eine neuartige App für das Ridepooling (Sammeltaxi) von Kindern. Dabei werden Fahrten zur Schule, zum Sportverein oder Kindergeburtstag über eine App gebündelt.

CarPay-Diem aus Luxemburg

Das Start-up entwickelt eine Plattform, mit der sich über jede beliebige Mobile App oder über ein vernetztes Auto Zapfsäulen an Tankstellen aktivieren und Zahlungen vom Innenraum des Fahrzeugs aus vornehmen lassen.

carVertikal aus Litauen

Das Start-up bietet eine blockchain-basierte Lösung, bei der so viele Informationen wie möglich über die Historie eines Fahrzeugs aus verschiedenen Quellen (Leasing, Versicherung, Privatbesitzer) in einem Register gesammelt werden. Fahrzeugbesitzer können so Daten über ihr Auto prüfen, etwa ob die Laufleistung der Fahrzeuge korrekt angegeben oder eventuelle Unfälle protokolliert wurden.

© Sachsen Fernsehen

Der Inkubator in Dresden richtet sich gezielt an gründungswillige Studenten und Wissenschaftler. Teil des Inkubator-Programms ist eine finanzielle Unterstützung von 15.000 Euro pro Start-up. Die Gläserne Manufaktur bietet im Rahmen des Start-up-Programms folgende Unterstützung:

 •  Betreuung durch Experten, etwa aus dem SpinLab
 •  attraktive Arbeitsumgebung in der Manufaktur
 •  IT-Infrastruktur
 •  Kontakt zu Forschern, Entwicklern und Entscheidern von Volkswagen
 •  Projektmanagement
 •  Nähe zur Start-up-Szene sowie finanzielle und personelle Unterstützung durch die Landeshauptstadt Dresden beim Thema Wohnraum.