Neue Tempo-30-Zonen geplant

Chemnitz – Zur Verkehrsberuhigung will die Stadt Chemnitz weitere Tempo-30-Zonen einrichten.

Eine davon soll an der Fürstenstraße an der Grenze der Stadtteile Sonnenberg und Yorckgebiet entstehen. Beginnend von der Kreuzung mit der Yorckstraße soll sich die Tempo-30-Zone bis in den Bereich zwischen dem Nahversorgungszentrum und der Montessori-Schule erstrecken. Damit erfolgt ein Zusammenschluss mit der bereits bestehenden verkehrsberuhigten Zone, die an der Scharnhorststraße beginnt.

Die Einrichtung von Tempo 30 in diesem Gebiet ist auch wegen des Fußgängerübergangs von Vorteil. Vor dem Zebrastreifen hatte es in der Vergangenheit immer wieder Verkehrsunfälle gegeben.

Eine weitere Tempo-30-Zone soll im Stadtzentrum im Bereich der Wiesenstraße zwischen Annen- und Clara-Zetkin-Straße entstehen. Auf dieser Strecke befindet sich unter anderem eine Einrichtung der Arbeiterwohlfahrt. Allerdings weist die Weisenstraße durch die Fahrbahnbreite und den holperigen Belag einen Zustand auf, bei dem sowieso kaum ein Fahrzeug schneller als 30 km/h fahren kann.

Gleiches gilt für den Bereich Inselstraße/Abteiweg, der sich im Stadtviertel oberhalb des Schlossteiches befindet. Auch hier wird bereits defacto Tempo 30 gefahren, auch wenn es noch keine Beschilderung gibt. Dennoch will die Stadt die Zonen einrichten und notwendige Markierungsarbeiten durchführen.

Zu guter Letzt soll auch auf der ins Wohngebiet hineinreichenden Wolgograder Allee im Stadtteil Markersdorf eine Tempo-30-Zone eingerichtet werden. Diese Geschwindigkeitsbegrenzung gilt bereits im hinteren Bereich der Straße. Damit soll in Zukunft das gesamte Wohngebiet verkehrsberuhigt sein.

Der Planungs-, Bau- und Umweltausschuss muss dem Beschlussantrag der Verwaltung in seiner Sitzung in der kommenden Woche noch zustimmen. Grundlage für die Neueinrichtung der Zonen ist der Verkehrsentwicklungsplan 2015, bei dem die Beruhigung des Verkehrs in Chemnitzer Wohngebieten schrittweise durchgesetzt werden soll.