Neue Transplantationseinheit für Uni-Klinik

Das Universitätsklinikum Leipzig ist eine der traditionsreichsten Universitätskliniken Deutschlands.

Seit Dienstag ist der Komplex in der Liebigstraße wieder um eine Einheit reicher. Diesmal auf dem Gebiet der Knochenmarktransplantation.

Die „José Carreras Transplantations-Einheit“ ist umgezogen. Vom José Carreras Haus in das Zentrum für Innere Medizin, Neurologie und Nuklearmedizin in der Liebigstraße. Schon der Name „José Carreras“, hat seine eigene Geschichte.

Interview: Jochen Kreutzberg – José Carreras Leukämie-Stiftung

Die Knochenmarkstransplantations-Einheit war zunächst gar nicht als Teil des Neubaus in der Liebigstraße geplant. Glücklicher Weise gab es eine spontane Entscheidung:

Interview: Jochen Kreutzberg – José Carreras Leukämie-Stiftung

Die neue KnochenmarkstransplantationsEinheit erleichtert besonders dem Pflegepersonal die Arbeit. Es ist zum Beispiel kein steriles Umziehen mehr nötig, da alle Handgriffe von Außen bedient werden können. Auch die „Zettelwirtschaft“ wird durch ein spezielles Computerprogramm ersetzt:

Interview: Prof. Dietger Niederwieser – Leiter Hämatologie/Onkologie

Jedes Jahr werden in Leipzig etwa 180 bis 190 Knochenmark- bzw. Stammzellentransplantationen durchgeführt.

Interview: Prof. Dietger Niederwieser – Leiter Hämatologie/Onkologie

Stehen mit der neuen Transplantationseinheit nun auch mehr Plätze auf den Wartelisten zur Verfügung?

Interview: Prof. Dietger Niederwieser – Leiter Hämatologie/Onkologie

Mehr als 60 Prozent der Patienten, die das Uniklinikum verlassen sind nach einer Transplantation geheilt. Das Ziel ist es jedoch eines Tages alle Patienten heilen zu können.

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