„Neue Ufer“

Rund um Leipzig gibt es seit der Flutung der Tagebaulandschaft jede Menge Wasser.

Dass es einst auch in Leipzig ein richtiges Gewässer – bzw. Flussnetz gab, wissen die wenigsten. Weil: der Großteil der Fließgewässer verläuft jetzt unterirdisch. An manchen Stellen sind sie ja zum Teil schon wieder zu sehen. Und in Zukunft sollen weitere Abschnitte – zum Beispiel der Pleiße – wieder ans Tageslicht geholt werden.

Im Markkleeberger Rathaus ist die Ausstellung „Neue Ufer – Pleiße ans Licht“ zu sehen. Durch Pleiße, Weiße Elster und Parthe galt Leipzig jahrhundertelang als Wasserstadt. Doch in den 50er und 60er Jahren wurden die Flüsse durch industrielle Abwässer vergiftet und unterirdisch weitergeleitet. Den jetzigen Stand der Freilegung der Pleiße- und Elstermühlgräben zeigt die Schau noch bis zum 23. April.

Interview: Dirk Seelemann – Vorstandsmitglied Förderverein „Neue Ufer“

Zu DDR-Zeiten gab es dann nur vereinzelte Aufrufe von Künstlern und Umweltgruppen die sich für die Freilegung einsetzten. Erst nach der Wende kümmerte man sich wieder um die ökologische Stadtentwicklung Leipzigs.

Interview: Dirk Seelemann – Vorstandsmitglied Förderverein „Neue Ufer“

Seit 1996 konnten etwa 1000 Meter des Pleißemühlgrabens und fast 400 Meter des Elstermühlgrabens wieder freigelegt werden. Den jetzigen Stand der Freilegung der Pleiße- und Elstermühlgräben zeigt die Schau noch bis zum 23. April.