Neue Unwetter drohen!

Das Wochenende hat uns eindrucksvoll gezeigt, wie schön dieser Sommer hätte sein „können“.

Das gilt besonders für den Samstag. Dieser brachte überall jede Menge Sonnenschein und keine Schauer oder Gewitter. Dabei war es mit 20 bis 30 Grad überall angenehm warm in der trockenen Luft.

Etwas tropischer gab sich dann schon wieder der Sonntag. Der brachte Höchstwerte zwischen 24 Grad auf Rügen und 34 Grad in München. Dazu gab es vor allem im Westen und der Mitte kräftige Schauer und Gewitter, während im äußersten Norden und Süden nur wenig passierte.

„Der Last Minute Sommer dauert auch in dieser Woche weiter an und es wird noch heißer. Das Ende der Fahnenstange oder besser gesagt des Thermometerstands ist noch nicht erreicht. Nach aktuellen Berechnungen dauert die Hitze bis Freitag an und das gilt besonders für Süddeutschland. Dort wird häufig die 35-Grad-Marke erreich oder sogar überschritten. Für die Jahreszeit rekordverdächtige Spitzenwerte bis 37 Grad sind hier durchaus drin“ erklärt Wetterexperte Dominik Jung vom Wetterdienst WETTER.NET.

Mit der zunehmenden Hitze und Schwüle entwickeln sich in den nächsten Tagen allerdings auch immer öfters starke Gewitter mit den üblichen Begleitern Starkregen, Hagel und Sturmböen.

Generell hatte der Sommer 2011 einiges an Unwettern zu bieten. Immer wieder kam es in den letzten Wochen zu Sturmschäden, vollgelaufenen Kellern und Hagelschäden. Regional wurden auch immer wieder Tornadoverdachtsfälle gemeldet. Die letzte große Unwetterserie gab es am Donnerstagabend in Belgien. Hier waren bei einer Open Air Veranstaltung leider einige Todesopfer zu beklagen.

„Damit sind die Februar von WETTER.NET ausgegebenen Unwetterprognosen für 2011 (Quelle: http://www.bild.de/news/2011/wetter/mehr-extremwetter-in-deutschland-15866064.bild.html )leider zur Realität geworden“ so Diplom-Meteorologe Jung.

Und auch die nächsten Tage legen bezüglich Unwetter noch mal richtig nach. Kein Wunder, denn die Luft heizt sich explosiv auf.

Nachfolgend die Temperaturen der nächsten Tage (deutschlandweit):

Montag: im Norden 20 bis 25 Grad, im Süden 26 bis 35 Grad, Mix aus Sonne und Wolken, gegen Abend einzelne Hitzegewitter

Dienstag: 24 bis 37 Grad, ein richtig heißer und schwüler Tag, im Tagesverlauf bilden sich vor allem südlich des Mains die stärksten Gewitter

Mittwoch: 23 bis 34 Grad, Sonne und Wolken im Wechsel, immer wieder einzelne Schauer und Gewitter, regional unwetterartig

Donnerstag: 25 bis 35 Grad, drückende Schwüle mit etlichen Unwettern, dazwischen Schauer und Gewitter

Freitag: in der schwülen Luft gibt es ab und zu Sonne, später besonders im Westen Unwetter, 27 bis 35 Grad

Das nächste Wochenende verspricht dann eine Abkühlung auf ein für die Jahreszeit normales Temperaturniveau zwischen 18 und 27 Grad.

Doch bis dahin ist erstmal viel schwitzen angesagt und das geht besonders in schwüler Luft sehr schnell. Diese Luft ist schon sehr feucht und kann kaum noch Feuchtigkeit aufnehmen. Die Folge: Man schwitzt und schwitzt, aber der Schweiß trocknet einfach nicht weg und bleibt auf der Haut kleben, da die Luft der Umgebung schon so feucht ist, dass sie keine neue Feuchtigkeit mehr aufnehmen kann.

„Viel Schwitzen bedeutet auch: Ganz viel trinken! Am besten Wasser pur, aber nicht zu kalt!“ so der Expertentipp.

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