Neue Wärme für Chemnitz

Chemnitz - Strom aus der Steckdose und Wärme aus der Heizung sind Dinge, die aus einem Haushalt kaum wegzudenken sind.

Der Energieversorger eins sorgt täglich für Wärme und Licht in den Chemnitzer Wohnungen. Der Strom wird dabei derzeitig noch im großen Maße durch Braunkohle gewonnen. Doch nun hat der Stromgigant angekündigt, das er bis 2029 komplett aus der Braunkohle aussteigen möchte. Aus diesem Grund wird eins energie insgesamt 13 neue Blockheizkraftwerkmotoren zur Erdgasgewinnung installieren.

Standort dafür werden die alten Flächen des Unternehmens ,im Norden und Süden von Chemnitz sein. Ein weiterer wichtiger Schritt in punkto grüner Energie wird das Errichten eines Holzhackkraftwerkes im Gewerbegebiet Siegmar sein. Grund für das Umschwenken auf neue Technologien sind unter anderem die immer mehr in die Jahre gekommene Technik.

Voraussichtlich im Jahr 2023 geht der Erste von zwei Kohleblöcken des Heizkraftwerks von Chemnitz vom Netz. Im Jahr 2029 soll der zweite Block stillgelegt werden. Für den Endverbraucher sollen keine zusätzlichen Kosten in Zukunft entstehen.

Für das Großprojekt wird eins energie insgesamt 200 Millionen Euro investieren. Mit dem Ausstieg aus der Braunkohle wird die "Esse" in geraumer Zukunft keine Funktion mehr haben. Das Chemnitzer Wahrzeichen, so Roland Warner, soll aber bis zum Jahr 2040 jeden Abend leuchten.