Neue Woche, neue Unwetter!

Das Wochenende brachte neben viel Sommer, auch zahlreiche Unwetter. Besonders betroffen war Süddeutschland.

Hier fielen stellenweise bis zu 80 Liter Regen pro Quadratmeter zum Himmel. Zudem gab heftige Feuerwerke in Form von Blitz und Donner. In München fielen um die 30 Liter Regen pro Quadratmeter, rund um den Chiemsee waren es um die 50 Liter, in der Region Passau sogar bis zu 75 Liter pro Quadratmeter.

Aber auch der Osten ging nicht leer aus. Die Region Plauen brachte es immerhin auf stattliche 40 Liter Regen pro Quadratmeter. Verantwortlich für die Unwetter war Tief Kurt. Neben Gewittern brachte das Wochenende aber auch viel Sonne und Wärme. Die Temperaturen erreichten bis zu 32 Grad im Schatten und erfüllten damit das Kriterium eines Hitzetags.

„Die neue Woche startet mit Hoch Ila. Es bringt mit 22 bis 28 Grad wieder sommerliche Wärme und reichlich Sonnenschein. Im Tagesverlauf quellen zwar wieder rasch Wolken in die Höhe, aber außer einzelnen Gewittern, erwarten wir heute kaum Unwetter“ so Wetterexperte Dominik Jung vom Wetterdienst WETTER.NET.

Auch der Dienstag wird mit Höchstwerten zwischen 22 und 32 Grad ein richtig schöner Sommertag. Das Schauer- und Gewitterrisiko bleibt gering.

Aber Achtung: am Mittwoch drohen dann wieder neue schwere Unwetter. Diese dürften stellenweise noch heftiger ausfallen als am Wochenende. Besonders betroffen sind alle Regionen südlich des Mains. Hier werden die stärksten Unwetter erwartet. Verantwortlich für die Unwetter ist Tief Meikel.

„Meikel hat es in sich und ist ein ganz schön dicker Brummer in Sachen Unwetter. Wir rechnen mit Starkregen zwischen 30 und 70 Liter pro Quadratmeter, Sturmböen bis 100 Stundenkilometer und Hagel. Besonders in Bayern und Baden-Württemberg besteht Tornadogefahr. Regional ist mit erheblichen Unwetterschäden durch vollgelaufene Keller, Erdrutsche oder Windbruch zu rechnen“ warnt Diplom-Meteorologe Jung.

Besonders betroffen sind das Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen und wie bereits erwähnt Bayern und Baden-Württemberg. Aber auch der Osten bekommt einige kräftige Gewitter ab.

Vor den Unwettern wird es noch mal extrem heiß und schwül: 23 bis 34 Grad.

Am Donnerstag beruhigt sich dann die Wetterlage ein wenig und durchatmen ist angesagt. Mit 18 bis 24 Grad ist es vorübergehend deutlich kühler.

Freitag, Samstag und Sonntag bringt dann wieder angenehmes Sommerwetter. Die Höchstwerte bewegen sich zwischen 19 und 28 Grad. Vielfach scheint die Sonne, vor allem nachmittags kann es auch mal das ein oder andere Gewitter geben. So schlimm wie am Mittwoch wird es aber nicht mehr werden.

Die bisherige Bilanz der ersten Julidekade (ersten 10 Tage des Monats):

Der Juli war bisher um 0,4 Grad kälter als im langjährigen Mittel (1961 bis 1990). Zudem war es bisher relativ nass: es fielen schon 44 % der üblichen Regenmengen. Die Sonnenscheindauer liegt mit rund 30 % genau im Soll.

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