„Neue Zeiten“ an Industrieschule Chemnitz

In die Industrieschule Chemnitz am Park der Opfer des Faschismus werden nach zweijähriger Bauzeit wieder 350 von insgesamt 1.850 Schülern den Unterricht aufnehmen.

Am Mittwoch zunächst war eine Delegation der Sadt Chemnitz und der Schulverwaltung in dem für viereinhalb Millionen Euro teilsanierten Schulgebäude zu Gange.

Die Industrieschule war einst 1928 die größte und modernste Schule Deutschlands. Auch heute hat das Berufsschulzentrum einen besonderen Status.

Für die Lehrlinge wurden Fachkabinette, Labore und Klassenzimmer saniert. Heizungs-, Sanitär und Sozialräume wurden erneuert. Die Aula wurde nutzungsfähig mit den technisch erforderlichen Einrichtungen ausgestattet.
Die Flure wurden nach historischem Vorbild hergerichtet.

Es ist aber bei Weitem noch nicht alles fertig. Zum einen sind bis zur Aufnahme des Schulbetriebs am Montag noch viele Handgriffe notwendig, zum anderen wurde sowieso nur ein relativ geringer Teil des Gebäudes saniert. Diese Arbeiten sollen im zweiten Bauabschnitt realisiert werden. Die Kosten belaufen sich auf sechseinhalb Millionen Euro.

Vom Chemnitzer Stadtrat sind mittelfristig die Gelder eingestellt worden, doch eine Fördermittelzusage gibt es noch nicht. Fließen die Fördergelder aber, dann soll der nächste Bauabschnitt bis 2009 fertig gestellt werden.
Bis dahin sind zwei Drittel der Auszubildenenden in einer ehemaligen Mittelschule in Hilbersdorf untergebracht. Wesentlich bessere Bedingungen als dort, haben die Lehrlinge, die ab Montag in der Industrieschule wieder mit dem Unterricht beginnen. 

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