Neuer Bericht zur Gesundheit der Dresdner Kinder und Jugendlichen

Am häufigsten festgestellten Befunde in Dresden waren Sprachauffälligkeiten, Motorikstörungen, Sehstörungen, allergische Erkrankungen sowie Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates. +++

Wie Sozialbürgermeister Martin Seidel betont, „werden die Gesundheitsdaten im aktuellen Bericht erstmals stadtteilbezogen dargestellt. Sie zeigen damit insbesondere räumliche Handlungsfelder für gesundheitsfördernde Maßnahmen auf.“

Zu den wichtigsten Fakten zählen u. a. die dank des Geburtenanstieges in Dresden weiterhin steigenden Untersuchungszahlen im Kinder- und Jugendärztlichen Dienst und der Jugendzahnklinik. So wurden von den Jugendzahnärztinnen fast 38 000 Kinder untersucht, ein Plus gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent. Um die Mundgesundheit der jungen Dresdner steht es gut, fast 60 Prozent der Sechsjährigen hatten ein kariesfreies Gebiss. Allerdings hatten Förderschüler nicht nur einen durchschnittlich schlechteren Zahnstatus, sondern auch häufiger Übergewicht und Adipositas (Fettleibigkeit) als gleichaltrige Kinder an Regelschulen. Mit der vom Gesundheitsamt begleiteten Aktion „Gesunde Brotdose“ soll hier unter anderem entgegen gesteuert werden.

Die vom Kinder- und Jugendärztlichen Dienst am häufigsten festgestellten Befunde variierten abhängig vom Untersuchungsalter: Während in der Kindertagesstätte und bei Einschülern Sprachauffälligkeiten und Motorikstörungen überwogen, waren es bei den älteren Kindern und Jugendlichen Sehstörungen, allergische Erkrankungen sowie Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates. Bei den Klienten der Jugend- und Drogenberatungsstelle war auch weiterhin Cannabis mit 38 Prozent die meistkonsumierte Substanz.

Der komplette Kindergesundheitsbericht liegt unter www.dresden.de/gesundheit bei den Gesundheitsberichten zum Download bereit.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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