Neuer Graffiti-Park in Dresden-Pieschen

Pieschen bekommt einen Graffiti-Park auf einer bisher ungenutzten Fläche am Puschkinplatz. „Diese Brache wird die sechste legale Graffitifläche in Dresden sein“, so Dresdens Zweiter Bürgermeister Detlef Sittel zufrieden. +++

Gegenwärtig werden an der Ecke Leipziger/Eisenberger Straße die Fundamente für die Wände und Wege hergestellt. Danach können die Metallstützen montiert und die Graffiti-Wände aufgestellt werden. Die sechs Wände sind zwischen fünf und zehn Metern lang und 2,50 Meter hoch. Die Oberfläche besteht auf beiden Seiten aus Siebdruckplatten. Insgesamt können dann 200 Quadratmeter Graffitifläche genutzt werden. Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Im Frühjahr 2015 kann der Graffiti-Park mit etwa 2 000 Quadratmetern in Betrieb genommen werden.

Die Graffiti-Wände werden in Gruppen locker zwischen Bäumen in der Grünanlage stehen. Der Verein Altstrehlen 1 e. V./Spike Dresden betreut die Anlage an mehreren Tagen in der Woche.
Bis zur Übergabe müssen Rasen und Pflanzen anwachsen. Später soll noch ein kleiner Container als Abstell- und Aufenthaltsraum aufgestellt werden. Den können die Jugendlichen natürlich dann auch farblich gestalten. Ergänzt wird der Platz mit Sammelbehältern für leere Farbdosen und Betonwürfel zum Sitzen und Ablegen. An der Grenze zur benachbarten Kleingartenanlage werden Sträucher gepflanzt.

Das Konzept für die Fläche erarbeitete das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft gemeinsam mit der Landschaftsarchitektin Ina Franzke. Die Idee, den Jugendlichen einen Aufenthaltsort und eine legale Graffitifläche zu schaffen, entstand im Ortsamt Pieschen. Der Ortsbeirat sowie der Kriminalpräventive Rat der Landeshauptstadt Dresden begrüßten das Projekt sehr.

Die Landeshauptstadt Dresden investiert für den Graffiti-Park etwa 60 000 Euro. Die Mittel dafür sind aus dem Lokalen Handlungsprogramm für Ordnung und Sauberkeit und aus Haushaltsmitteln des Geschäftsbereiches Ordnung und Sicherheit sowie des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft.

Quelle: Stadt Dresden

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