Neuer Liniendienst für die Elbe

Dresden - Für den Transport von Schwergut auf der Elbe haben die Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH und die Deutsche Binnenreederei AG (DBR) eine neue Kooperation geschlossen. Deren Ziel ist es, den Fluss ganzjährig mit den Seehäfen zu verbinden.

Die Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO) und die Deutsche Binnenreederei AG (DBR) haben in einer Kooperation die gemeinsame Etablierung eines Liniendienstes für den Transport von Projekt- und Schwergutladungen auf der Elbe vereinbart: Die Elbe Project Cargo Line (EPCL). Ziel der EPCL ist es, der verladenden Wirtschaft ganzjährig eine verlässliche Verbindung zwischen den SBO-Häfen und den Seehäfen zu garantieren. 

Zum Einsatz kommt dabei flachgehende Schiffstechnik, mit der Projektladung bis zu einer Fahrrinnentiefe von 120 cm effizient auf der Elbe transportiert werden kann. Im Rahmen der EPCL werden in den SBO-Häfen Schubleichter stationiert, sodass erforderlicher Schiffsraum unmittelbar verfügbar ist. Die EPCL lehnt sich an die vorgesehenen Maßnahmen im Gesamtkonzept Elbe an.

© SBO GmbH

Das Gesamtkonzept Elbe sieht eine Niedrigwasseroptimierung vor, welche an 345 Tagen, im langjährigen Mittel, eine Mindestfahrrinnentiefe von 140 cm ermöglichen soll.