Neuer Prozess gegen Ex-KWL-Chef verschoben: Heininger erkrankt

Es war der Gerichtsprozess des letzten Jahres in Leipzig. Der wegen Korruption angeklagte Ex-KWL-Vorstand Klaus Heininger wurde zu vier Jahren und elf Monaten verurteilt. Der Revisionsprozess am Dresdner Landgericht wurde aufgrund von Krankheit Heiningers verschoben. +++

Die Staatsanwaltschaft war gegen das Urteil aus Leipzig zu Felde gezogen, da Heininger nicht wegen aller Vergehen angeklagt wurde. Vor allem im Bereich der Veruntreuung von Gelder wurden nicht alle Taten berücksichtigt.

Der Bundesgerichtshof gab der Anklage Recht und leitete so einen erneuten Prozess am Landgericht Dresden gegen Heininger ein. Kurz vor dem Prozessauftakt wurde das Verfahren allerdings verschoben. Nun startet der Revisionsprozess erst Anfang August Grund ist eine notwendig gewordene ärztliche Behandlung Heiningers.

Aus den vier Jahren und elf Monaten könnten in Dresden aber deutlich mehr werden. Denn in der Landeshauptstadt werden nun auch die bisher nicht angemerkten Untreue-Vorwürfe verhandelt.