Neues Forschungscenter in Dresden wird eingeweiht. Investionssumme: 24,6 Mio. €

In wenigen Tagen – am 30. Oktober 2008 – wird das  „Center for Organic Materials and Electronic Devices Dresden“ eingeweiht. Dresden hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Zentrum der Forschung für organische Materialien entwickelt.

Nach Angaben von Fraunhofer IPMS, gibt es in Deutschland kaum Kapazitäten für fertigungsnahe Forschung und Entwicklung. Hinderlich für eine industrielle Massenfertigung sind die Investitionsrisiken der neuen Technologie und die Dominanz asiatischer Displayanbieter (mehr als 90% der OLED-Displays kommen aus Asien).

Das neue Forschungscenter COMEDD verbessert die Rahmenbedingungen durch eine einzigartige Infrastruktur, die die Überführung von F&E-Arbeiten in eine Pilotfertigung ermöglicht, insbesondere auf den Gebieten OLED- und Solarzellenherstellung.

Zahlen und Fakten Investitionssumme: 24,6 Mio. € davon: EU (EFRE) 60% Bund 20% Land 20%
ealisierungszeitraum: Juli 2007 bis Dezember 2009

Welche Rolle spielt Dresden? Dresden hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Zentrum der Forschung für organische Materialien entwickelt. Neben OLED werden in Dresden in letzter Zeit in zunehmendem Maße auch organische Solarzellen erforscht. Das Fraunhofer IPMS ist hier in einer Vorreiterposition im Bereich der Herstellungs- und Abscheideverfahren.

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