Neues Goldenes Buch für die Stadt Leipzig

Für den ersten Eintrag ist bereits Bundespräsident Joachim Gauck eingeplant

376 Seiten ist es lang und fast fünf Kilo Gewicht bringt es auf die Waage – das neue Goldene Buch der Stadt Leipzig. In das Buch mit dem ledernen Einband in dunkelblau und den goldenen Verzierungen tragen sich Ehrengäste bei Besuchen in der Messestadt ein.

Wer sich in besonderer Weise für die Stadt eingesetzt hat, dem soll die Ehre zuteil werden, so Oberbürgermeister Burkhard Jung.

Das sechste goldene Buch, das ab April dieses Jahres geöffnet sein wird, ist ebenfalls wie sein Vorgänger unter der künstlerischen Leitung von Bettina Wija-Stein einstanden.

Die künstlerische Mitarbeiterin der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig musste sich an gewisse Vorgaben halten. So war zum Beispiel das Format oder der Goldschnitt gesetzt. Um ein bequemes Eintragen zu gewährleisten, wurde die Sprungrückenbindung gewäählt. Dadurch liegt das Buch, egal wo man hinblättert, eben.

Alle fünf bereits geschlossenen Goldenen Bücher werden im Stadtgeschichtlichen Museum verwahrt. Zu besonderen Anlässen werden sie hervorgeholt.

Oberbürgermeister Burkhard Jung bleibt beim Blättern der Bücher gerne an einem Eintrag hängen und erinnert sich zurück. Für Ihn sei das Goldene buch ein historisches Dokument und für die Geschichtswissenschaft von großer Bedeutung.

Der erste Eintrag für das neue Exemplar ist bereits geplant. Anlässlich des Gedenkkonzerts für Kurt Masur am 16. April wird sich Bundespräsident Joachim Gauck verewigen.

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