Neues im KWL-Korruptionsfall

Das Nachrichtenmagazin Focus berichtet, dass ein Manager der Firma „Value Partners“ gestanden hätte, eine größere Spende an den Fußballclub FC Sachsen gezahlt zu haben.

Der Ex-KWL-Chef Klaus Heininger hätte ihn dazu aufgefordert. Der habe die Spende zwischen 50.000 und 100.000 Euro angeblich im Auftrag von Leipziger Politikern für den insolventen Club eingefordert.

Die Zahlung sei Bestandteil der sogenannten Cross-Border-Leasinggeschäfte gewesen, die die Schweizer Firma angebahnt hatte, berichtet „Focus“. Die Leipziger Wasserwerke hatten ihr Leitungsnetz sowie eine Kläranlage im Wert von 214 Millionen Euro an einen US-Investor verleast und gleichzeitig wieder zurückgemietet.

Die Generalstaatsanwaltschaft überprüft nun, ob die Gelder auch tatsächlich dort angekommen sind.

Ex-Oberbürgermeister Tiefensee und Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung wissen angeblich nichts von dieser Spende.