Neues Impfzentrum auf der Messe Leipzig Vorgestellt

Leipzig - Noch ist hier in Leipzig auf dem Messegelände der Aufbau nicht abgeschlossen. Doch ab dem 14. Dezember soll das Impfzentrum wie die anderen 12 in Sachsen bereit sein, die ersten Menschen zu versorgen. Nachfertigstellung sollen planmäßig bis zu 1000 Menschen an einem Tag das Impfzentrum in Anspruch nehmen können.

Um eine solche Versorgung zu erreichen, müssen die Örtlichkeiten, an denen Zentren Aufgebaut werden, zahlreichen Anforderungen entsprechen. Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping zählte ausreichend Fläche als Hauptkriterium auf. Schließlich wird der Platz benötigt, um Abstände einzuhalten und es müssen mehrere Strecken für Anmeldung, Begutachtung, Impfung und zum Ausruhen eingerichtet werden. Außerdem ist die Erreichbarkeit entscheidend, damit jeder Bürger die Möglichkeit hat, sich impfen zu lassen.

 

Um das Mammutprojekt in die Tat umzusetzen, sind neben dem Deutschen Roten Kreuz auch andere Hilfsorganisationen an dem Projekt beteiligt. Eine gute Zusammenarbeit hierfür unablässig ist, betonte Vorstandsvorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes im Landesverband Sachsen Rüdiger Unger besonders und wies darauf hin, dass die Umsetzung ohne die Unterstützung von Maltesern, dem Technischen Hilfswerk und der Bundeswehr nicht möglich wäre.

Neben den 13 festen Impfzentren, sollen zudem auch 13 mobile Impfteams in Sachsen eine Versorgung sicherstellen. So sollen in ganz Sachsen bis zu 13.000 Menschen pro Tag geimpft werden können. Mit den Impfstationen wurde ein entscheidender Grundstein zur Bekämpfung der Pandemie gelegt. Es bleibt aber abzuwarten, wie gut die Konzepte der sächsischen Regierung am Ende gegen das Virus wirken werden und wie hoch die Impfbereitschaft der Sachsen ist.