Neues Justizzentrum für Chemnitz

Für das Bauprojekt eines neuen Justizzentrums in Chemnitz gibt es grünes Licht.

Wie der sächsische Justizminister Geert Mackenroth am Montag im Landgericht bekannt gab, wird der Neubau als so genanntes PPP-Projekt realisiert. Das heißt, dass ein privates Unternehmen das Vorhaben der öffentlichen Hand plant, umsetzt und betreibt. Die Behörde sichert auf der anderen Seite durch langfristige Mietverträge die Refinanzierung der Investition. Allerdings wird das Justizzentrum nicht, wie von der Stadt favorisiert, auf einer freien Innenstadtfläche gebaut, sondern auf dem Kaßberg neben Justizvollzugsanstalt und Landgericht.
Das Justizzentrum ist das erste PPP-Projekt in Sachsen. Es wird künftig Sitz des Amtgerichtes und der Staatsanwaltschaft Chemnitz sein. Den Zuschlag für Bau und Betrieb erhielt der Mannheimer Baukonzern Bilfinger Berger AG. Voraussichtlich im Jahr 2009 soll es mit rund 500 Mitarbeitern die Arbeit aufnehmen.

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