Neues Kongresszentrum für Chemnitz?

Die Chemnitzer Stadthalle soll größer werden.

In einem Architekten-Wettbewerb wurden innovative Vorschläge zur baulichen Umgestaltung gesucht – denn das Gebäude soll ein Kongresszentrum erhalten.

227 Architekten haben bei dem Wettbewerb mitgemacht – jetzt steht der Gewinner fest. Das Architekturbüro „studioinges“ aus Berlin soll die Nutzfläche des Stadthallenensembles um rund 2.000 m2 für flexibel einteilbare Tagungsräume erweitern.

Das gewählte Modell fügt sich harmonisch in den bereits vorhandenen Bau der Stadthalle ein, ohne den denkmalgeschützten Gebäudebestand zu beeinträchtigen, so der Geschäftsführer.

Interview: Dr. Ralf Schulze – Geschäftsführer Stadthalle Chemnitz

Zwischen großem Foyer und kleinem Saal soll ein Überbau entstehen, der sich auf dem Betriebshof entlang des Walls befindet. Veranschlagter Kostenpunkt des Projekts: 10 Millionen Euro – und dies für eine Stadt wie Chemnitz, in der die Verkehrsanbindung ja bekanntlich nicht gerade die beste ist.

Interview: Dr. Ralf Schulze – Geschäftsführer Stadthalle Chemnitz

Immerhin könnte Chemnitz so weitere Touristen anlocken.

Interview: Dr. Ralf Schulze – Geschäftsführer Stadthalle Chemnitz

Die Entscheidung wird jetzt im Gremium des Aufsichtsrat der Stadthalle vorbereitet und dann in den nächsten Monaten dem Stadtrat vorgelegt. Wenn alles glatt läuft, kann frühestens 2013 mit dem Bau begonnen werden.