Neues Modellvorhaben für psychisch erkrankte Personen vorgestellt

Psychisch kranken Menschen in Sachsen soll ab sofort besser geholfen werden. Die AOK Plus hat am Freitagvormittag in Dresden mit dem Klinikum Zwickau und Glauchau zwei Modellvorhaben vorgestellt.+++

Die Zahl psychischer Erkrankungen im Freistaat Sachsen steigt. Umso wichtiger ist damit auch eine angemessene Behandlung der Betroffenen. Um eine bessere Versorgung psychisch kranker Menschen zu gewährleisten, starten nun die beiden ersten sächsischen Modellvorhaben in den Kliniken Glauchau und Zwickau.

Psychisch kranken Menschen in Sachsen soll ab sofort besser geholfen werden. Die AOK Plus hat am Freitagvormittag in Dresden mit dem Heinrich-Braun-Klinikum Zwickau und dem Rudolf-Virchow-Klinikum Glauchau zwei Modellvorhaben vorgestellt.

Sie wurden gemeinsam mit den gesetzlichen Krankenkassen entwickelt und sollen den psychisch erkrankten Menschen der Region eine individuellere Behandlung und Versorgung bieten. Frei nach den Grundsatz „ambulant vor stationär“ werden anstelle vollstationärer Behandlungen – wann immer möglich und sinnvoll – tagesklinische und ambulante Behandlungen durchgeführt.

Interview mit Rainer Striebel, Vorstandsvorsitzender der AOK PLUS

Zudem sollen Familienangehörige, Behörden oder auch Arbeitgeber noch intensiver als bisher einbezogen werden.

Im bundesweiten Vergleich erweisen sich die Kliniken in Sachsen als besonders innovativ auf diesem Gebiet.

Interview mit Christine Clauß, Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz

Die Patienten sollen damit ab sofort dort betreut werden, wo es für sie und ihre Angehörigen am Besten ist. Das Krankenhaus erhält dafür ein Gesamtbudget.

Von der vollstationären Behandlung bis hin zur häuslichen Betreuung werden die Patienten so nach Bedarf betreut.


Interview mit  Dr. med. Dyrk Zedlick, Chefarzt Psychiatrie Glauchau

Die Kliniken in Zwickau und Glauchau wollen nun ihre internen Abläufe in Organisation und Personal so umgestalten, dass möglichst bald die ersten Patienten nach dem neuen Konzept betreut werden kann.


Interview mit Dipl.-Med. Cornelia Stefan, Chefärztin Psychiatrie Zwickau

Das Klinikum Zwickau wird mit dem Modellvertrag nach den neuen gesetzlichen Möglichkeiten die zweite Klinik bundesweit, die auch in der Kinder- und Jugendpsychiatrie arbeitet.

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