Neues Programm für 2018 in der Semperoper

Dresden - Die neue Spielzeit an der Semperoper Dresden steht im Licht der Erneuerung und Wahrung. Fast 400 Vorstellung, darunter zwölf Premieren wird es 2018/19 geben. Peter Theiler übernimmt mit dem Spielzeitwechsel die Intendanz der weltberühmten Dresdner Oper. 

Der neue Intendant, Peter Theiler, hat heute alle Neuheiten, die es ab diesem Jahr in der Oper zu sehen gibt vorgestellt. Der Spielplan lässt die künstlerische Handschrift des Schweizer Intendanten deutlich erkennen: "Mir liegt daran, mit diesem Spielplan zu gesellschaftlich relevanten Themen Position zu beziehen. Musiktheater dient nicht nur der geistigen Rekreation, es muss seinen Beitrag zu den Wertedebatten unserer Gegenwart leisten.", so Theiler. In diesem Sinne verspricht nach dreijähriger Vorbereitung die erste Saison unter seiner Intendanz eine Mischung aus Neuinszenierungen und Reportoirestücken.

© Matthias Creutziger
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Fast 400 Vorstellung, darunter zwölf Premieren wird es in der Spielzeit 2018/19 geben. Peter Theilers übernimmt mit dem Spielzeitwechsel die Intendanz der weltberühmten Dresdner Oper.

Ein Highlight ist die Aufführung von "Nabucco" mit dem spanischen Tenor Plácido Domingo. Am Pult steht dabei der neue Erste Gastdirigent Omer Meir Wellber. . Die Oper von Giuseppe Verdi steht im Jahr 2019 ganz oben auf dem Programm. "Noch 6 weitere und ich habe alle seine Werke durch.", so Wellber. Bis zum Mai 2019 muss sich das Publikum noch gedulden.

Am 29. September 2018 eröffnet die Neuinszinierung von Arnold Schönbergs Schlüsselwerk "Moses und Aron". Folgen wird die Primiere von Richard Strauss' "Ariadne auf Nixon" im Dezember, unter der Musikalischen Leitung von Christian Thielemann.

Peter Theiler Ziel ist es, neben der Vertiefung der regionalen Identifizierung mit der Semperoper als überregionaler Kulturinstitution, den Fokus auf eine verstärkte Internationalität zu erweitern. Dazu gehört  ebenso die verstärkte Bindung international gefragter Künstlerinnen und Künstler sowie namhafter Gastsolistinnen und -solisten. Um die internationale Wahrnehmung der Semperoper auch nachhaltig zu festigen, gilt es, auch in Zukunft Neuentdeckungen vorzustellen und junge Talente zu fördern.

© Matthias Creutziger