Neues Schild für Alojs-Andricki-Straße

Auf diesem Schild im Stadtteil Weißer Hirsch werden nicht nur seine Geburts- und Sterbedaten angegeben sein, sondern auch das Datum der Seligsprechung. +++

Eine Straße in Dresden ist seit 1987 nach Alojs Andritzki benannt, dem sorbischen Priester und Märtyrer, der am vergangenen Pfingstmontag in Dresden seliggesprochen wurde: Im Stadtteil Weißer Hirsch verbindet sie die Bautzner Landstraße mit der Straße „Am Hochwald“. Der damalige Pfarrer der katholischen Pfarrei St. Hubertus, Dr. Michael Ulrich, hatte sich für diese Namensgebung der bislang namenlosen kleinen Straße neben der St. Hubertus-Kirche eingesetzt, um Alojs Andritzki zu ehren. Da zu jener Zeit kein Haus an dieser Straße lag und der neue Name somit nicht als Adresse auftauchen konnte, stimmten die DDR-Behörden zu.

Nach der Seligsprechung Alojs Andritzkis, die am vergangenen Pfingstmontag in Dresden erfolgte, wird am kommenden Sonntag, dem 19. Juni, gegen 11 Uhr – nach der 10 Uhr-Messe der katholischen Pfarrei St. Hubertus – ein neues Zusatzschild an der Alojs-Andricki-Straße (so die sorbische Schreibweise seines Namens) feierlich enthüllt. Auf diesem Schild werden nicht nur seine Geburts- und Sterbedaten angegeben sein, sondern auch das Datum der Seligsprechung. An dem Festakt nehmen Bürgermeister Winfried Lehmann – in Vertretung der Oberbürgermeisterin Helma Orosz – und Pfarrer Thomas Cech, katholische Pfarrei St. Hubertus, teil. Eine Bläsergruppe gestaltet die kleine Feierstunde musikalisch.

Quelle: Bistum Dresden-Meißen

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