Neues Schuljahr in Sachsen beginnt mit einigen Neuerungen und alten Problemen

Dresden - Am Montag startet das neue Schuljahr in Sachsen. Es gibt für Lehrer und Schüler einige Neuerungen, aber auch alte Probleme.

Kultusminister Christian Piwarz (CDU) stellte im sächsischen Landtag unter anderem die aktuellen Zahlen zu Schülern, Lehrern und offenen Stellen vor. Nach wie vor herrscht in Sachsen Lehrermangel, vor allem Oberschulen und der ländliche Raum sind davon stark betroffen. Die meisten jungen Berufseinsteiger wollten in Leipzig und Dresden unterrichten. Änderungen gibt es auch in den Lehrplänen: Themen wie Digitalisierung, nachhaltige Entwicklung, Medienbildung und politische Bildung spielen nun eine größere Rolle.

Zum Schluss gab es auch eine äußerst positive Meldung zu verkünden - Sachsen belegt zum 14. mal in Folge den ersten Platz des Bildungsmonitors der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Schulqualität, Förderinfrastruktur und Vermeidung von Bildungsarmut seien besonders stark hervorzuheben. Kritisiert wird die sehr unausgewogene Alterstruktur der Lehrer.