Neues Schuljahr startet in Sachsen mit Leseförderprojekt „Literatur lokal“

Unter dem Motto “Literatur lokal – Gestaltet eure eigene Literaturlandkarte“ sind Kinder der Klassenstufen 3 bis 8 aufgefordert das literarische Leben in ihrer Region zu erkunden. +++

Dieses landesweite Projekt zur Leseförderung soll Kinder dazu anregen, die sächsische Lese-Welt selbst zu vermessen. Für besonders kreative Schüler, die ihre Lesetour auf einem Plakat dokumentieren und mit eigenen Aktionen bereichern, winken attraktive Preise. Die Gewinnerklasse unternimmt einen Ausflug zu einer literarischen Institution in Sachsen und kann das spannende Angebot dort kennen lernen. 20 weitere Klassen erhalten jeweils ein Medienpaket mit spannenden und lustigen Geschichten aus Büchern sowie Hörbüchern.

Ab dem 9. August erhalten die Schulen die entsprechenden Materialien und Anmeldeunterlagen dazu. „Lesen öffnet die Tür zum Wissen und fördert soziale Kontakte. Der Weg zu dieser Tür ist für Schüler aber nicht immer ganz einfach. Viel Arbeit und Fleiß stecken dahinter, um sich die Welt der Buchstaben zu erschließen. Der Griff zur Fernbedienung oder zur Spielkonsole scheint viel leichter zu sein“, so Kultusminister Roland Wöller. Deswegen sei es wichtig, dass viele spannende Projekte zur Leseförderung in der Schule, aber auch Zuhause angeboten werden. „Wir müssen schon bei den Jüngsten die Lust am Lesen wecken, damit sie entdecken, wie spannenden Literatur sein kann und vor allem wie hilfreich sie für das Lernen in der Schule und für das spätere Berufsleben ist“, betonte Wöller.

Bereits im letzten Schuljahr war die Zusammenarbeit mit der Stiftung Lesen sehr erfolgreich. Das Schuljahr 2010/2011 hält darüber hinaus nach den Herbstferien weitere Angebote für die sächsischen Schüler bereit. Eine Grundschulbroschüre mit Unterrichtsmaterialien wird bewährte und innovative Zugänge zum Thema „Gedichte“ vermitteln. Und für die Klassenstufen 5 bis 8 an weiterführenden Schulen bietet eine Broschüre Ideenimpulse für den Einsatz von Comics im Unterricht.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Kultus und Sport

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