Neues Verkehrssicherheitskonzept: Weniger Verkehrstote angestrebt

Im Jahr 2007 krachte es in Dresden über 15 Tausend mal. Dabei wurden über 400 Personen schwer verletzt und 15 Menschen kamen ums Leben.

Die Zahl der Verkehrstoten will die Stadt nun weiter minimieren. Das hat der Stadtrat bereits 2005 beschlossen. Jetzt hat die Stadt gemeinsam mit der Fakultät Verkehrswissenschaft der TU Dresden ein Verkehrssicherheitskonzept entwickelt. Heute wurde es vorgestellt.

Solche Bilder, wie hier auf der Hansastraße, sieht man in Dresden fast täglich. In unserer Stadt gibt es etwa 350 Stellen, an denen es immer wieder plautzt. Davon gibt es 60 Schwerpunktstellen, an denen sich die Unfälle immer wieder ähneln. Das sind zum Beispiel die Kesselsdorfer Straße, der Albertplatz und der Fritz-Förster-Platz an der Uni. In den nächsten drei Jahren will der Bürgermeister für Stadtentwicklung, Jörn Marx, 20 Unfallschwerpunkte beheben.

So soll auf dem Albertplatz die Situation für die Fußgänger und Radfahrer verbessert werden, denn wenn es an diesen 60 Stellen zu einem Unfall kommt, dann sind meist die die Leidtragenden. Ein weiterer kritischer Platz ist in Löbtau die Ecke Kesselsdorfer Straße – Tharandter Straße. Hier soll die künftige Zentralhaltestelle vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Ursprünglich war geplant, diesen Bereich der Kesselsdorfer Straße in eine verkehrsberuhigte Zone zu verwandeln.
 
Am Fritz Förster Platz ist in den vergangenen Jahren bereits einiges geschehen. Hier wurden die Straßen ausgebaut und zusätzliche Fußgängerampeln aufgestellt. In naher Zukunft sieht Jörn Marx hier keinen Handlungsbedarf.

Der Pirnaische Platz, an dem es nahezu täglich zu Unfällen kommt, taucht in dem neuen Verkehrssicherheitskonzept dagegen gar nicht auf.

Im kommenden Jahr sollen die ersten Projekte in Angriff genommen werden.

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