Neues vom „Hakenkreuzfall“

In den Hakenkreuzfall von Mittweida kommt wieder Bewegung.

Am Donnerstag meldete sich der Anwalt der 17-Jährigen zu Wort, gegen die inzwischen ein Strafverfahren läuft. Er will die Zweifel der Staatsanwaltschaft an der Version des Mädchens widerlegen.

Sie hatte angegeben, vier Skinheads hätten ihr bei einem Überfall in Mittweida ein Hakenkreuz in die Haut geritzt, nur weil sie einem Aussiedlerkind zu Hilfe kam. Laut Staatsanwaltschaft lassen zwei unterschiedliche Gutachten Zweifel daran aufkommen.

Demnach könnte sich das Mädchen die Verletzung auch selbst zugefügt haben, zudem gibt es keine Zeugen, obwohl der Überfall auf einem sonst eher belebten Platz stattfand.

Laut Anwalt wurde das Mädchen für eines der Gutachten nicht einmal von einem Rechtsmediziner untersucht. Dass es keine Zeugen gebe, begründet er mit der angespannten Lage in Mittweida, wonach viele Menschen Angst hätten, die Wahrheit zu sagen.

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