Neueste Coronavirus-Auswirkungen auf Dresden

Dresden - Nicht nur die Landesebene des Freistaats kam am Dienstag zusammen, auch die Stadt hat die neusten Informationen bekannt gegeben. Bspw. hat die Landeshauptstadt ihre Kontaktmöglichkeiten erweitert durch aktuelle Informationen auf ihrer Website, Betreuung des Facebook-Messengers und mehr Personal an den Bürgertelefonen.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert zeigt sich erfreut, dass der Bund zusammen mit den Ländern eine Allgemeinverfügung erlassen hat. Der Freistaat Sachsen schließt demnach fast alle private und öffentliche Einrichtungen und untersagt alle Veranstaltungen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Die Verfügung des Gesundheitsministeriums soll voraussichtlich ab 18. März 2020 bis zunächst 20. April 2020 gelten. Alle Informationen dazu finden Sie in unserem Liveticker unter *diesem Link*.

Die Dresdner Gesundheitsbürgermeisterin Kristin Klaudia Kaufmann sagt, es seien viele Maßnahmen getroffen worden. Bspw. werden Operationen verschoben, die 'freiwillig' und nicht lebensnotwendig sind. Zudem würde gerade ein Netzwerk für die Risikogruppe der Rentner geschaffen werden. Dabei geht es darum, Hilfe beim Einkaufen oder z.B. beim Ausführen des Hundes zu leisten. 

Für die Kindertagesstätten gibt es auch weitere Regelungen, so Betriebsleiterin Sabine Bibas. Ab jetzt können nur noch Kinder in Einrichtungen gebracht werden, deren beider Erziehungsberechtigte oder Alleinerziehende in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind. Die Bereiche sind in der Anlage zur Allgemeinverfügung geregelt. Arbeitgeber müssen auf einem Formular bestätigen, dass die Erziehungsberechtigten zwingend erforderlich sind. Das Formular kann in der jeweiligen Einrichtung abgegeben werden. Die Dokumente finden Sie *hier*.

Zudem stellt die DVB ab Freitag ihre Fahrten in einen Sonderfahrplan um. Genaue Informationen dazu haben wir für Sie *hier* bereitgestellt.