Neueste Technik installiert

Mittweida. Die Bauarbeiten im Umspannwerk sind abgeschlossen. Nach dem Brand im vergangenen Jahr wurde eine komplett neue Schaltzentrale gebaut.

Mittweida (UW). Die envia Verteilnetz GmbH (envia NETZ) hat die Stromversorgung in Mittweida verbessert. Der Netzbetreiber der envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM) Chemnitz, hat die Arbeiten im Umspannwerk Mittweida abgeschlossen. Das Unternehmen hat damit den Normalzustand im Netz für den Raum Mittweida wieder hergestellt.
In der letzten Monaten ersetzte die envia NETZ das vorhandene Schalthaus gegen ein modernes Schalthaus in Fertigteiltechnik. Darin wurde eine neue 20 Kilovolt Schaltanlage aufgestellt.

Im Umspannwerk Mittweida war es am 11. September 2007 zu einem Brand in der Mittelspannungs-Schaltanlage gekommen. Der Brand hatte zu einem Stromausfall bei 14.500 Kunden in Mittweida und Umgebung geführt. „Die Schaltanlage war beim Brand schwer beschädigt und provisorisch instand gesetzt worden“, sagte Uwe Kramer, Leiter der Netzregion Südsachsen bei envia NETZ. „Die Ursache für den Brand im Umspannwerk Mittweida war technisches Versagen. Eine transportable Mitteispannungsanlage sowie eingesetzte Provisorien gewährleisteten in den letzten Monaten eine sichere Stromversorgung in Mittwoida und Umgebung.

Nunmehr wurde ein neues Schalthaus errichtet und mit modernster Technik ausgestattet. „Wir haben rund 1,2 Millionen Euro investiert“, so Uwe Kramer. „Die Anlage stellt den neuesten technischen Stand dar. Ähnliche Ereignisse wie im September 2007 sind nahezu ausgeschlossen.

Die Bauarbeiten begannen im April. Bereits Ende Juni erfolgte die Inbetriebnahme der neuen Anlage. Danach wurde das Außengelände auf Vordermann gebracht.

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