Neuseen Classics zogen Profis und Hobbyradler nach Markkleeberg

Mit dem Radrennen „Rund um die Braunkohle“ sind viele Ereignisse und Erinnerungen verbunden. Auch in diesem Jahr trugen sich viele namhafte Sportler, die den Sieg einfahren wollen, in die Starterlisten ein. Auch das Team Milram hatte mit Roger Kluge einen Favoriten an Bord.

Interview: Roger Kluge – Team Milram

Jetzt konnte es losgehen. Nach 1.300 Metern vollzog man den scharfen Start und die Hatz konnte beginnen. Die Spitzenteams hielten das Tempo enorm hoch. Auch Christian Knees vom Team Milram musste anerkennen, dass es zu früh war, das Feld schon in der Anfangsphase des Renngeschehens in Gruppen aufzuteilen.

Keinen Blick hatten die Rennfahrer für die Landschaft am Markkleeberger See. Jetzt versuchten die Teams die Initiative zu übernehmen, die keine Sprinter in ihren Reihen hatten. Schnell noch eine Stärkung – dann wurde wieder kräftig in die Pedale getreten. Doch die einzelnen Vorstöße waren nicht von Erfolg, am Buffett war das Feld noch geschlossen.

Beliebt bei der neuseen classics sind auch die Jedermann-Rennen. Unter den Startern war auch Erich Stammer, der in diesem Jahr sein 70. Rennjubiläum feiert.

Interview: Erich Stammer – Teilnehmer neuseen classics

Unterdessen hatte sich auf der Strecke einiges getan. Zwei Spanier setzten sich vom Feld ab. 15 Kilometer vor dem Zieleinlauf hatten sie eineinhalb Minuten Vorsprung zu verzeichnen. Doch 200 Meter vor dem Ziel fand ihr Ausreißversuch sein Ende. Das Milramteam setzte Roger Kluge in Szene. Nach hartem Sprint fuhr er als erster über die Ziellinie.

Interview: Roger Kluge – Team Milram

Auch die neuseen classics 2010 erwies sich als Radsport-Event der Extraklasse. Jetzt beginnen die Planungen für die nächste Saison, in der es wieder rund um die Braunkohle gehen wird.