Neustädter Brückenrampe der Augustusbrücke wird instand gesetzt

Die Arbeiten beginnen am 28. Januar und dauern bis Ende Juli. Es kommt zu weiteren Verkehrseinschränkungen. Die Kosten belaufen sich auf knapp 1 Million EURO. +++

Vom 28. Januar bis voraussichtlich 31. Juli kommt es zu weiteren Verkehrseinschränkungen im Umfeld der Erneuerung der Treppenanlage und der Stützwand an der Neustädter Brückenrampe der Augustusbrücke. Betroffen sind der Fußweg auf der Brückenrampe in Höhe der vorhandenen Baustelle und die Straßenbahnhaltestelle auf der Brückenrampe. Der Fußweg ist im Baubereich vollständig gesperrt. Fußgänger müssen den gegenüberliegenden Gehweg nutzen. Die Straßenbahnhaltestelle wird in Richtung Altstadt verlegt. Um die Fußgänger auf die andere Straßenseite zu führen, gibt es eine Lichtsignalanlage.
Die Sperrung des Fußweges ist notwendig, solange ein Verbau an der Arkadenstützwand errichtet wird. Bis zum 11. Februar sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein. Danach werden die Verkehrseinschränkungen wieder reduziert. Die Fußwegführung erfolgt dann auf einer Ersatzgehbahn mit einem eingeengten Fahrbahnbereich. Die Haltestelle wird erst nach Abschluss der Bauarbeiten an der Treppenanlage wieder zurückverlegt.

Vor dem Neubau der Arkadenstützwand errichten Fachleute zum Schutz des Widerlagers der Augustusbrücke einen Verbau. Diesen führen die Arbeiter in Form einer rückverankerten Trägerbohlwand aus. Das Einbringen der Träger kann aufgrund bestehender Rammhindernisse nur durch Bohren erfolgen, um gleichzeitig den Bauwerksbestand zu schützen. Rammhindernisse sind im Untergrund vorhandene denkmalgeschützte Pfeilerreste der barocken Augustusbrücke.
Die Träger des Verbaus trennen die Bauarbeiter bei der Verfüllung der Baugrube 1,50 Meter unter dem Gelände. Die Anker des Verbaus entspannen sie. Die Bauteile verbleiben im Baugrund.
Da der Baubereich in einer stark bombardierten Fläche liegt, findet vor dem Einbringen der Verbauträger eine Kampfmitteltiefensondierung statt.
Die Treppenanlage ist bereits abgebrochen. Nach der Errichtung der neuen Arkadenstützwand bauen Fachleute diese denkmalgerecht wieder auf.
Die Firma Kamenzer Ingenieur- und Straßenbau GmbH OT Gräfenhain, führt die Arbeiten aus. Die Kosten belaufen sich auf 991 583,51 Euro brutto.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden