Nicht noch ein Bau- und Gartenmarkt in Dresden

GRÜNE lehnen „Bauhaus“ Markt im Kaufpark Nickern ab. Am Mittwoch beschäftigt sich der Ausschuss für Wirtschaftsförderung mit dem umstrittenen Projekt. +++

Die Grüne Stadtratsfraktion wird dieses Vorhaben ablehnen. Dazu der wirtschaftpolitische Sprecher der Fraktion Torsten Schulze: „Hier geht es längst nicht mehr um eine marktwirtschaftliche, am Bedarf orientierte Versorgung, sondern einen brutalen Verdrängungswettbewerb auf den Schultern der Mitarbeiter und auch der Kunden.“

Dresden verfügt mit seinen 11 größten Bau- und Gartenmärkten über rund 105.000 m² Verkaufsfläche und liegt damit 20% über dem Bundesdurchschnitt (Dresden: 0,20 m², Bundesdurchschnitt: 0,16 m²). Im unmittelbaren Umkreis von Prohlis, in Heidenau, Pirna und Bannewitz sind weiter rund 32.000 m² Verkaufsflächen im Segment Bau- und Gartenmarkt vorhanden. Die Versorgung ist überdurchschnittlich, dafür mangelt es an der Kundenfreundlichkeit. Schon heute ist ein Baumarktmitarbeiter für 1000 m² Verkaufsfläche zuständig und die Beratungsqualität für die Kunden unzureichend.“

Außerdem, “ so betont Schulze, “ stellen beim Gartenmarktangebot die Großmärkte eine kaum zu überbietende Konkurrenz zu den einheimischen Gartenbetrieben und Baumschulen dar, die ihre Pflanzen, Sträucher und Bäume vor Ort züchten und nicht durch halb Europa kutschieren.“

Quelle: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

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