Niederlage für Limbacher Handballer

Auch die Handballer vom BSV Limbach-Oberfrohna mussten sich am Wochenende beweisen.

Die 33:30-Niederlage bei der abstiegsbedrohten SG MoGoNo Leipzig II hat allerdings den Abwärtstrend der Männer des BSV Limbach-Oberfrohna bestätigt.

Der Start ging völlig daneben. Anscheinend beeindruckte der Sonnenschein und die drei Zuschauer die Limbacher. Sie benahmen sich dann auch wie höfliche Gäste, verteilten Geschenke und lagen folgerichtig nach zehn Spielminuten mit 8:3 zurück. Es half kein Reden und keine Auszeit – das schlechte Spiel ging weiter. Die Gastgeber ließen in dieser Phase zahlreiche Konterchancen ungenutzt und bauten ihre Führung dennoch Tor für Tor aus. Beim 17:9 (25.) sah es so aus, als ob die Limbacher bereits in der ersten Halbzeit sämtliche Siegchancen verspielen würden. Der 20:14- Halbzeitstand gab dem BSV genügend Gesprächsstoff für die Pause.

Mit Beginn des zweiten Durchgangs schienen die Limbacher aus ihrem Samstagnachmittagsschlaf zu erwachen. Mit schnellem Spiel verkürzten sie ihren Rückstand bis zur 40. Minute zum 22:19 und gestalteten das Spiel wieder offen. Wenig später erzielte der BSV den Anschlusstreffer zum 25:24 und hatte zahlreiche Möglichkeiten zum Ausgleich. Doch passend zu diesem auf sehr niedrigem Niveau stehendem Spiel vergaben die Limbacher ebenso wie die Leipziger zahlreiche Torchancen. So blieb das Spiel bis zum Ende zwar spannend, aber von großer Hektik und vielen technischen Fehlern geprägt. Beim 30:27 (55.) gelang es den Messestädtern, sich mit drei Toren abzusetzen. Der BSV konnte nicht mehr dagegenhalten und verlor am Ende aufgrund der verschlafenen ersten Halbzeit verdient mit 33:30.

Am kommenden Samstag um 16.00 Uhr kommt es in der Limbacher Großsporthalle zum ewig jungen Duell gegen die Chemnitzer. Die Gäste sind nach den Siegen gegen Spitzenmannschaften der Verbandsliga diesmal der klare Favorit. Der deutliche Sieg im Hinspiel ist ein weiteres Indiz für die eindeutige Rollenverteilung. Dennoch wollen die Limbacher mit bedingungslosem Einsatz versuchen, den schlechten Eindruck der letzten Wochen zu korrigieren und so vielleicht für eine Überraschung sorgen.

Lesen Sie mehr aus der Chemnitzer Welt des Sports!