Niederlage vor Gericht für Stadt Chemnitz

Das Arbeitsgericht in Chemnitz hat die Kündigung der ehemaligen Leiterin des Grünflächenamtes, Herma Heinze, für ungültig erklärt.

Die Amtsleiterin war bereits im November 2012 frei gestellt worden.

Vorausgegangen war massive Kritik an ihrem Führungsstil, sowie Vorwürfe von fachlichen Mängeln. Mit Zustimmung des Stadtrates wurde ihr zum 30. September gekündigt.

Einen Vergleich in Höhe von einer Viertelmillion Euro wollten die Stadträte allerdings nicht zustimmen, deshalb kam der Fall jetzt vor das Arbeitsgericht.

Nach Meinung des Gerichts hätte die Stadt schon viel früher bei den Problemen im Grünflächenamt einschreiten müssen.

Auf Seiten der Stadt Chemnitz hat man nun vier Wochen Zeit, gegen das Urteil Berufung einzulegen.