Niederschlagsentgelt kommt auf Chemnitzer zu

Das neue Niederschlagsentgelt in Chemnitz belastet auch das Stadtsäckel.

Stimmt der Stadtrat der Einführung zu, dann wird der Kämmerer im Jahr mit 1,5 Millionen Euro Mehrkosten rechnen müssen. Grund dafür ist die geplante Aufsplittung der Abwassergebühr in Schmutz- und Regenwasser. Für Letzteres müssen neben der Stadt mit ihren zahlreichen Immobilien vor allem die privaten Grundstückbesitzer tiefer in die Tasche greifen. Wer von denen die privaten Flächen unter anderem mit Gebäuden, Parkplätzen oder Wegen versiegelt hat, soll künftig 1,11 Euro pro Quadratmeter im Jahr löhnen. Ein Autohaus muss mit etwa 1.000 Euro jährlich rechnen, hingegen kommen auf große Einkaufsparks, wie das Chemnitz-Center, Mehrkosten von etwa 170.000 Euro im Jahr zu.