Niedrigste Teuerung im Jahresdurchschnitt seit 1993

Obwohl die Teuerungsrate im Dezember anstieg, blieben die Preise im gesamten Jahr 2009 relativ gleich.

Die durchschnittliche Teuerung betrug, laut Statistischem Landesamt Sachsen, 0,4 Prozent. Preisrückgänge konnten im Vergleich zum vergangenen Jahr in den Bereichen Molkereiprodukte und Eier (-6,7 Prozent) sowie Speisefette und -öle (5,7 Prozent) festgestellt werden. Des Weiteren zahlte man im Jahresschnitt für Heizöl ( -30,3 Prozent), Kraft- und Schmierstoffe (-10,9 Prozent) und Gas (-2,3 Prozent) deutlich weniger. Besonders erfreulich für Eltern war im Frühjahr die Einführung des kostenlosen Vorschuljahres (-21,3 Prozent). Demgegenüber standen Teuerungen bei Strom (7,1 Prozent), „Tabakwaren“ (3,4 Prozent) und auf dem Nahrungsmittelmarkt insbesondere bei Fleisch und Fleischwaren (3,4 Prozent) sowie Brot und Getreideerzeugnissen (1,3 Prozent).

Das Weihnachtsfest bestimmte generell die Preise im Dezember. Besonders spürbar war dies bei Pauschalreisen (19,3 Prozent) und der Miete für Ferienwohnungen (68,6 Prozent). Teurer wurden zudem Flug- (4,3 Prozent) und Bahnreisen (1,9 Prozent). Die gesunkenen Kraftstoffpreise (1,1 Prozent) luden hingegen zur Fahrt mit dem Pkw ein. Günstig für den Gabentisch zeigten sich Apfelsinen, Tafelschokolade und Pralinen . Außerdem sanken die Preise für Rinderbarten, frischen Fisch und Weißwein, so das Statistische Landesamt Sachsen.