NINERS doppelt gefordert

Die Basketballer des BV Chemnitz 99 müssen am Wochenende zweimal antreten.

Zunächst empfangen die NINERS heute Abend 19:30 Uhr die Crailsheim Merlins zum Spitzenspiel in der Richard-Hartmann-Halle.

Dabei treffen die Chemnitzer als Tabellenvierter auf den Dritten der 2. Basketball-Bundesliga.

Mit einem Sieg könnten sich die NINERS eine noch bessere Ausgangsposition für die schon sichere Playoff-Teilnahme verschaffen.

Denn die ersten vier Teams der Liga erhalten dann im Playoffviertelfinale ab Anfang April in der Best of Five – Modus ein Heimrecht mehr. 

„Wir alle lieben die Partien in unserer ‚Hartmann-Hölle‘ und wollen natürlich auch in den Playoffs öfter zu Hause als auswärts antreten. Aber um das Heimrecht fürs Viertelfinale zu holen, müssten wir schon beide Spiele an diesem Wochenende gewinnen“, blickt BV-Cheftrainer Felix Schreier voraus.

Das Hinspiel in Crailsheim im Dezember letzten Jahres war nicht für schwache Nerven. Denn Takumi Ishizaki rettete damals die NINERS mit einem Dreier kurz vor Schluss in die Verlängerung. Welche die Chemnitzer dann hauchdünn mit 92:90 für sich entschieden.

 „An diese Partie denken wir noch heute gern zurück. Aber am Freitag geht es wieder bei null los und die Merlins werden darauf brennen, sich für die Hinspielniederlage zu revanchieren. Außerdem kämpft Crailsheim wie wir um das Playoff-Heimrecht“, erwartet Schreier einen hochmotivierten Gegner.

Im letzten Hemspiel der regulären Saison kann NINERS-Trainer Felix Schreier bis auf die Langzeitverletzten Mario Nagler und Jonas Gröning aus dem Vollen schöpfen.

Auch der zuletzt aufgrund einer Fußverletztung fehlende Ty Shaw ist wieder voll einsetzbar.

Keine 48 Stunden später müssen die NINERS dann schon bei Tabellenzwölften in Ehingen antreten.

Die Donaustädter besitzen allerdings nur noch theoretische Chancen auf den Einzug in die Playoffs. Allerdings werden sie sich beim letzten Heimspiel gebührend von den eigenen Fans verabschieden wollen und haben im Gegensatz zu Chemnitz den Vorteil, am Freitag kein Match bestreiten zu müssen.

„Ehingen hat sehr viele gute junge deutsche Akteure und geht völlig ausgeruht ins Spiel. Zudem sind sie extrem heimstark, haben neun von elf Siegen zu Hause geholt und in der Längenfeldhalle unter anderem Weißenfels, Kirchheim, Crailsheim, Karlsruhe und Jena geschlagen. Das wird für uns eine ganz harte Nummer, aber wir würden natürlich gern die zwei Punkte mitnehmen“, hofft Schreier auf einen Auswärtssieg.